Christoph Wilke, Julia Krajewski, Igor Wandtleund RV Fredenbeck Sieger bei Sportlerwahlen

Hannover – Die Siegerinnen und Sieger der Wahlen im niedersächsischen Sport 2022 stehen fest. Als letzter Aktiver trug sich Rollstuhltennisspieler Christoph Wilke vom TC Meerbeck in die Gewinnerliste ein. Der 19-Jährige aus Stadthagen erhielt am 24. März im GOP-Theater in Hannover die Trophäe als „Niedersächsischer Behindertensportler des Jahres 2022“ aus der Hand von Karl Finke, Präsident des Behindertensportverbandes Niedersachsen (BSN). Im Rahmen einer Gala, an der auch Schirmherr und Ministerpräsident Stephan Weil teilnahm, hielt der frühere Zehnkämpfer und Olympia-Zweite Frank Busemann die Laudatio für Wilke, der als Hoffnungsträger für die Paralympics 2024 in Paris gilt.

Sechs Wochen zuvor hatte bereits der Landessportbund (LSB) seine Gewinner für das zurückliegende Olympiajahr 2021 in den drei Kategorien Frauen, Männer und Mannschaft ausgezeichnet. Bei einer virtuellen Live-Veranstaltung am 11. Februar freuten sich Olympia-Siegerin Julia Krajewski (Vielseitigkeitsreiten), der Olympia-Dritte Igor Wandtke (Judo) und die Voltigiergruppe des RV Fredenbeck als Weltmeister in Pflicht und Kür über ihre ersten Plätze.

In den drei Kategorien waren jeweils fünf Kandidaten nominiert. Das Endergebnis setzte sich zur Hälfte aus dem Votum einer öffentlichen Wahl und zur anderen Hälfte aus dem Resultat einer Jury-Abstimmung zusammen.

In Zeiten der Pandemie hatte die Beteiligung der Bevölkerung bei beiden Wahlen allerdings noch Luft nach oben. Für die Sportlerehrung des LSB wurden nach eigenen Angaben 9429 Stimmen abgegeben. Der BSN, der für seine bereits 22. Behindertensportler-Wahl fünf Männer und eine Frau als Kandidaten vorgeschlagenen hatte, registrierte fast 13 600 Menschen, die mitmachten.

Peter Hübner, 31. März 2022